Das Gutmenschentum

So, gestern ist es also passiert, die Vorratsdatenspeicherung wurde beschlossen. War leider abzusehen, aber auch ich möchte es nicht verpassen meine 2ct dazuzugeben.

So lasst mich aus dem großen, weisen Webbuch, der Wikipedia, zitieren:


Der Gutmensch

[…]

Der Begriff bezieht sich auch auf den Unterschied zwischen ‘gut gemeint’
und ‘gut gemacht’. Ein Gutmensch hat gute Absichten, möchte bestimmte
Probleme lösen oder die Welt verbessern. Seine Handlungen oder die
verwendeten Mittel gelten aber in den Augen derer, die Gutmensch
als Kampfbegriff verwenden, als zweifelhaft, meist wegen einseitiger
Betrachtung eines Problems, mangelnder Objektivität oder Unkenntnis der
Faktenlage.

[…]

Heute ist der Begriff teilweise in die Alltagssprache eingegangen, wo er meist ironisch für Menschen gebraucht wird,

  • die sich nur vorgeblich für moralische Ziele einsetzen,
  • die sich zwar tatsächlich für moralische Ziele einsetzen, denen dabei jedoch Realitätsverlust unterstellt wird, oder
  • deren uneigennütziger Einsatz für ein moralisch gut angesehenes Ziel als übertrieben oder naiv beschrieben werden soll.

Das bisher Erlebte zeigt mal wieder die Auswüchse, des "GUT GEMEINTEN".

Einer meiner Lieblingssprüche ist ja: "Der Weg in die Hölle ist gepflastert mit guten Taten!"