Fertsch gelesen

Wie ich neulich schon geschrieben habe, hat Walter Moers mal wieder ein phantastisches Buch herausgebracht. Wieder sehr gut geschrieben und die von Moers vorgenommene Klassifizierung als kulinarische Literaturkann ich nur teilen. Ja, es wird sehr viel gekocht in diesem Buch.

Man fragt sich ob der Herr Moers sich der aktuellen Kochwelle anschließt um Kasse zu machen.

Nana, Herr Moers, man ja nicht die Ideale der Autoren dem schnöden Mammon opfern ;-)

Aber gut, meine Kurzkritik: Ich hatte ein wenig Mühe mich in das Buch reinzulesen. Ähnlich wie beim "Herrn der Ringe" ist der erste Teil doch etwas schwerfällig. Doch die Geschichte nimmt dann Fahrt auf und führt einen sehr gut in die Welt von Zamonien. Jedoch wird der unbedarfte Erstleser einige Witze nicht verstehen, wenn er nicht die anderen Bücher von Moers gelesen hat. Das finde ich doch recht schade.

Sehr interessant ist der Charakter des Schrecksenmeisters, der immer wieder unerwartete Wandlungen erfährt. Die anderen Akteure emfand ich eher als robust.

Fazit: ein gutes Buch, welches aber leider wieder nicht an sein Meisterwerk "Rumo und die Wunder im Dunkeln" heranreicht.