Tobetop testet

Ich sollte mal wieder bloggen, ja das sollte ich.
Zugegebenermaßen sorgt Twitter seit einen dreiviertel Jahr dafür, dass ich mich auf 140 Zeichen beschränke. Das ist hart, aber auf der anderen Seite erstaunlich, wie stark sich der Mitteilungsdrang verlagert.
Naja, zurück zum Bloggen…

Ich hab vor ein paar Wochen einen Polaroid POGO zum Testen bekommen und will euch nicht vorenthalten, was das Ding so kann und wo es noch hapert.

Aber erstmal: WTF ist ein Pogo? Ich zitiere mal:
"Polaroid hat die Sofortbildfotografie in digitaler Technik neu erfunden: mit dem Polaroid PoGo™ Instant Mobile Printer. Ob im Urlaub oder unterwegs mit Freunden, der kleine, handliche und sehr einfach zu bedienende Polaroid PoGo™ Sofortbild-Drucker eröffnet Ihnen neue Möglichkeiten, Ihre Fotos spontan auszutauschen. Für den Spaß am digitalen Polaroid Sofortbild sorgt die wegweisende Drucktechnologie ZINK™ Zero Ink™ von ZINK Imaging. Mit dem mobilen
Polaroid PoGo™ Sofortbild-Drucker können Sie Bilder von Ihrem Fotohandy oder Ihrer Digitalkamera jederzeit und überall ausdrucken und weitergeben. The Polaroid Way."

Man kann sagen, der Pogo ist der Druckerteil einer Sofortbildkamera, das Handy mit Bluetooth die Optik.
Also fangen wir mal an.

Auspacken:
Der Karton ist mal wieder riesig, das Gerät selber hat die Größe zweier Streichholzschachteln. Wiegt aber ein paar hundert Gramm. Mitgeliefert werden ein Netzteil und das erste Zehnerpack Fotopapier. Die Fotos selber haben ungefähr Visitenkartengröße. Der Akku muss zuallererst
grundgeladen werden.

Technisch:
Der Pogo hat einen Knopf, den An/Aus Schalter, das wars, man könnte es Idiotensicher nennen, aber ich will es nicht beschreien, denn es gibt ja immernoch einen Knopf.
Die Bluetoothanbindung geht tadellos vonstatten, wir haben getestet mit: Nokia, Sony-Ericcson, Blackberry, MacBook und Windows Notebook. Es ging immer. Also Bestnote!

Optisch:
Die Qualität des Drucks hängt maßgeblich von der Qualität der Handykamera ab. Mit meinem Nokia habe ich grundsätzlich einen Grünstich, Sony-Ericsson ist klasse.

Verwendung:
Das Fotopapier ist mit einer Kleberückseite ausgestattet, kann also als Sticker verwendet werden. Meiner Meinung nach eine von zwei halbwegs sinnvollen Verwendungen. Jedoch wünscht man sich eine Knickkante um die Schutzschicht abzuziehen, so ist es eine elendige Knibbelei…

Feedback:
Tolles Spaßgerät, wird von jeden dem ich es gezeigt habe erst ungläubig bestaunt, dann aber mit Freude genutzt. Zwei Anwendungen sehe ich: Sticker, wie schon erwähnt, und Personalisierte Visitenkarten.

Ob sich dafür die Anschaffung lohnt, überlasse ich jedem selber…

Ach ja: Foto CC by kcu

2 Gedanken zu „Tobetop testet“

  1. Interessantes Spielzeug – und da Polaroid eingestampft wurde, sicher ein würdiger Ersatz. Was kostet so ein Drucker denn?

  2. ehrlich geagt…keine ahnung.
    aber ich gehe mal davon aus, dass Sie da was knapp dreistelliges aufrufen. Finde aber auf die schnelle nix dazu auf der Webseite

Kommentare sind geschlossen.